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<pre>Vor allem Kapitän Lars Stindl steht sinnbildlich für die fehlende Offensivschlagkraft. Der Stürmer wartet bereits seit über 1200 Minuten auf einen Treffer seinerseits.  <p> Das, so Hoeneß weiter, tue „dem Wettbewerb und der ganzen Liga gut.“ – was natürlich umso mehr gilt, wenn die anderen Titelrivalen — so wie heuer — mit Problemen zu kämpfen habenâ€¦  <p>  Allerdings hat Dortmund die letzten beiden Liga-Heimspiele verloren (2:3 gegen Leipzig, 1:3 gegen Bayern), während die Schalker ihre jüngsten beiden Auswärtsspiele für sich entscheiden konnten — mit 2:0 bei Hertha BSC und 1:0 beim SC Freiburg. <p> So scheint namentlich das Heimspiel gegen die verständlicherweise verunsicherten Augsburger dafür prädestiniert zu sein, wieder einmal eine Partie für die Galerie abzuliefern: Die Wettfreunde würde es deshalb nicht wundern, wenn es am Sonntag ziemlich deutlich wird. <p>  Ein perfekt eingespieltes Offensivduo Kießling — Chicharito könnte der Schlüssel für eine Überraschung sein. Da die Abwehrkette der Bayern nicht eingespielt ist, könnte Leverkusen die eine oder andere gefährliche Chance herausarbeiten. Zum Torerfolg müsste dann „nur“ noch Bayern-Keeper Manuel Neuer bezwungen werden.  </pre>


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<pre>Untermauern lässt sich dies nicht zuletzt damit, dass Spielmacher Hiroshi Kyiotake an sieben der jüngsten acht Pflichtspieltreffer direkt oder indirekt beteiligt war (drei Tore, vier Vorlagen) – für den Japaner eine bärenstarke Bilanz, für den Rest der Mannschaft hingegen ein Armutszeugnis.  <p> Klar, dass die Bayern nun auf Revanche aus sind. Zehn der letzen elf direkten Duelle wiesen mehr als 2,5 Tore auf, es gab aber auch durchaus Ergebnisse, die nicht zum Spektakel mutierten.  <p>  Da der 17. und bislang letzte Spieltag aber schon wieder ein Monat zurückliegt, stellt sich die Frage, wie sich die Unterbrechung über den Jahreswechsel bei den beiden Mannschaften auswirkt. <p> So gesehen fehlen den „Königsblauen“ nun sieben Punkte aus diesen drei Heimspielen. Punkte die im Kampf um einen Platz in der Champions League noch abgehen könnten. Oder müssen die Schalker am Ende deshalb in die Europa League? <p>  Mit dem 3:2-Erfolg bei den Bayern, dem erst zweiten Auswärtsdreier in dieser Saison, war Bochum am vergangenen Spieltag einer der großen Gewinner im Abstiegskampf. Zudem war es der zweite Sieg in den letzten vier Partien. In den saisonübergreifend 27 BL-Spielen davor hatte der VfL ebenfalls nur zweimal gewonnen. Im Oberhaus gewannen die Ruhrkicker gegen niemand anderen so viele Spiele wie gegen Frankfurt (25).  </pre> 


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<pre> Dies gilt umso mehr, weil der Fehlschlag in Niedersachsen beileibe keine Eintagsfliege war: Obwohl es die Mannschaft von Ralph Hasenhüttl zuvor nie vergleichbar arg erwischte, sind die inzwischen zu konstatierenden fünf sieglosen Gastspiele in Folge auch nicht unbedingt ein Ruhmesblatt.  <p> Schon jetzt liegt Tabellenführer Borussia Dortmund mit neun Punkten voran. Mehr sollten es nicht werden, wollen die Bayern den BVB nochmal einholen.  <p>  Aufgrund dieser viel diskutierten Randnotiz konnten es die Dortmunder ein wenig unter den Teppich kehren, dass der Auswärtssieg zur Kategorie „äußerst schmeichelhaft“ zu zählen war — nach der etwas zufälligen Führung hatten die Gäste gleich mehrere ganz brenzlige Situationen zu überstehen. <p>  Trifft Axel Witsel vom BVB auch gegen Hannover? (Â© Hendrik Schmidt / dpa / picturedesk.com) <p>  Da sich der BVB aktuell lediglich auf einem ernüchternden elften Platz in der Heim-Tabelle einsortiert, lässt die so mythenbehaftete Südtribüne schon länger keinem Gegner mehr vorab das Blut in den Adern gefrieren.  </pre>


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<pre> In diesen zehn Heimspielen erzielten die Dortmunder 18 Tore und kassierten selbst nur zehn. Generell blieb der BVB in der gesamten Saison in bloß einem einzigen Match im Signal-Iduna-Park ohne Torerfolg.  <p> „Wir haben natürlich eine offene Verteidigungshaltung. Dadurch entsteht schon mal die eine oder andere Chance für den Gegner. Wir machen immer viel Druck nach vorne, fangen uns dadurch auch den einen oder anderen Gegentreffer.“   <p> für Leverkusen spricht, dass sie in der Vorsaison die drittbeste Auswärtsmannschaft der Bundesliga waren. Sieben der 17 Partien in der Fremde wurden gewonnen, nur fünf gingen verloren. <p>  Bereits 17 Gegentreffer musste die Werkself in der laufenden Saison hinnehmen; bloß vier andere Bundesligisten stehen diesbezüglich noch schlechter da.  <p> Nun ja, wenngleich es fraglos schwerfällt, auch nur einer Minimalchance der Gäste irgendwie das Wort zu drehen, können die Fuggerstädter doch immerhin darauf verweisen, dass ihr taktischer Ansatz noch immer am besten gegen spielbestimmende Gegner funktioniert:  </pre>


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<pre> Darüber wisse man Bescheid, so Timo Werner, der gegen Mainz sein bereits fünfter Doppelpack in dieser Saison schnürte. â†’Zu den Quoten  <p> Ein solches brachte den Gästen nach nur wenigen Minuten gar die Führung.  <p>  Stattdessen zeigte die Mannschaft ein feines Gespür dafür, dass die Zusammenarbeit mit Carlo Ancelotti auch weiterhin auf den großen Durchbruch harrt — und so allmählich scheint der Glaube daran zu schwinden, dass sich in dieser Saison noch der übliche „Wow-Effekt“ ergibt. <p>  Hat der BVB (im Bild Waldemar Anton) das Aus in der Champions League bereits abgeschüttelt? (Â© dpa picture alliance / Alamy Stock Photo)  <p> Die Ergebnisse sind ernüchternd: 0:4 gegen Dortmund, 0:4 in Hoffenheim und am Wochenende eine 0:3-Klatsche vor eigenem Publikum gegen Eintracht Frankfurt. Ein Desaster, das den Abstand zum rettenden Ufer weiter vergrößert hat.  </pre>


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